Vortrag: Plastik Blumen – Windgetriebene Plastikverschmutzung in Wüsten und Ozeanen

ThemaWindgetriebene Plastikverschmutzung in Wüsten und Ozeanen
Präsentiert von Anne Mather
SpracheEnglish
Datum16. Juli 2019
ZeitUm 18Uhr
OrtSwakopmund Museum Vortragshalle

Am Dienstag, den 16. Juli 2019, um 18 Uhr, wird Professorin Anne Mather von der University of Plymouth einen Vortrag über ihre Forschungen zur windgetriebenen Plastikverschmutzung in Wüsten- und Meeresumgebungen halten. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Der Eintritt ist wie immer frei, zu gunsten der Wissenschaftlichen Gesellschaft & Museum bitten wir daher um eine Spende.


Zum Vortrag

Professoren Anne Mather und Matt Telfer vom Univesity von Plymouth, zusammen mit Professor Richard Thompson und Dr. Isabel Richter arbeiten in Namibia zusammen mit Gobabeb Research Station (Namibia) und Ibn Zohr University (Marokko) an einen Forschungsprojekt um Wind geblasene Kunststoff Verschmutzung bessser zu verstehen, spezifisch in Wüsten und Meeren.

The study of plastic pollution, which includes macro (plastic bags, bottles), micro (broken down, sand-sized plastic particles) and nano plastics (dust-sized particles such as clothes fibres) is well-developed for marine, and some fluvial environments in areas such as temperate Europe and North America.

Die Forschung in den Transport und Zerfall von Kunststoffen in Wüstenumgebungen und auf der südlichen Hemisphäre (z. B. Afrika, Lateinamerika und Südamerika) ist jedoch wenig untersucht, da nur eine oder zwei wissenschaftliche Veröffentlichungen zu den damit verbundenen Problemen veröffentlicht wurden. Wüstenumgebungen bieten sehr unterschiedliche Herausforderungen. Zum Beispiel sind Wüsten oft durch geschlossene und kurzlebige (trockene) Flüsse gekennzeichnet, die niemals in den Ozean gelangen. Sie haben eine sehr unterschiedliche Wasser Häufigkeit / Größe der Transportwege (z. B. Flüsse können nur alle paar Jahre Wasser enthalten) und eine stark erhöhte Rolle für äolische (windbezogene) Prozesse.

Plastikverschmutzung ist in Wüsten weit verbreitet und wird durch die legendären „afrikanischen Blumen“ gekennzeichnet – Plastiktüten, die in dornigen Trockengebieten gefangen sind. Abhängig von der Umgebung kann die plastische Verschmutzung durch Landwirtschaft (z. B. Polytunnel), Industrie (z. B. Bergbau), Tourismus und Hausmüll (z. B. Plastikwasserflaschen / Tragetaschen) erzeugt werden. Diese Verschmutzung wirkt sich nachteilig auf die Ökosysteme und den ästhetischen Wert von Wildnisgebieten aus. In einigen Regionen kann dies einen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit haben, da es zur Staubverschmutzung in der Luft beiträgt und geeignete Brutstätten für Mücken bietet. Obwohl die politischen Entscheidungsträger in einigen Ländern das Plastikrisiko in Trockengebieten anerkennen und die Bedeutung dieses Themas hervorheben, fehlt die wissenschaftliche Literatur, die zur Untermauerung wirksamer Maßnahmen in Wüsten erforderlich ist, und die getroffenen Maßnahmen sind nicht immer wirksam.

Beispielsweise haben Verbote von Plastiktüten keinen Einfluss auf die Verwendung von Plastiktüten oder haben sie in einigen Fällen in ganz Afrika erhöht, und es ist schwierig, einige Richtlinien effektiv durchzusetzen. Das Forschungsteam der University of Plymouth verfügt über einen etablierten Rekord in der Wüstenforschung (Prof. Anne Mather, Dr. Matt Telfer) und in der Marineplastik (Prof. Richard Thompson und Dr. Isabel Richter) und wird mit Menschen in Namibia zum ersten Mal wissenschaftlich zusammenarbeiten -informiertes Verständnis der Art, des Prozesses, der Materialien und der Auswirkungen plastischer Verschmutzung in Trockengebieten.

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